|
Branding
Markenbildung entsteht nicht kurzfristig und
auch nicht automatisch. In erster Linie befasst sich
Branding mit dem weiteren Markenaufbau und nutzt Möglichkeiten
zur Steigerung des Bekanntheitsgrades, des Sympathiewertes
und der Markenpräsenz sowie der Festigung der mit
ihr verbundenen Aussagen und Emotionen.
Branding nur für Große?
Branding nur als aktive Marketingmaßnahme für
ein großes Produkt oder Unternehmen zu beschränken
(z.B. Coca-Cola mit einem Markenwert von inzwischen
72,5 mrd. US-Dollar, Stand 2002) ist ein Fehler. In
irgendeiner Form wird zu jedem Unternehmen und jedem
Produkt nicht nur die Sachinformation im Kopf gespeichert,
sondern auch damit verbundene Stimmungen, Vorstellungen
und Emotionen. Diese Gesamtwirkung gilt es soweit möglich
zu steuern, bzw. aktiv zu prägen.
Wenn Sie also über die Vermarktung ihres Produktes
oder Ihrer Firma nachdenken, achten Sie darauf, dass
sich alles, was nach aussen dringt, zu einer imaginären
Aussage zusammen fügt.
Die Bestandteile einer Marke:
Markenname
(Firmen- oder Produktname)
Markenzeichen
(Logo als Bild- oder Wort-Bildmarke)
Urheberrecht
(Copyright)
Nutzungsrecht
und Rechtsschutz
Sachliche
Assoziationen (z.B. sicher, billig, Qualität, simple
etc.)
Kommunizierte
Vorteile (zuverlässiger, Top Designed etc.)
Emotionale
Aussagen (dynamisch, weich, sportlich, jung etc.)
Dazugehörige
Wertefelder (familär, materiell, liberal etc.)
|